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Schnuller ja oder nein?

Nuckeln ist ein natürlicher Reflex – er entspannt und tröstet Babys. Schnuller befriedigen dieses angeborene Bedürfnis und helfen dabei, dass Ihr Kind entspannt zur Ruhe kommen kann. Doch während Babys sich mit ihrem Schnuller häufig wohl fühlen, hinterlässt der Gebrauch eines Schnullers bei manchen Eltern ein ungutes Gefühl.

Bereits ab der 29. Schwangerschaftswoche lutscht ein Embryo am Daumen und auch nach der Geburt nutzen Babys häufig ihren Daumen als "natürlichen Schnuller", um sich zu beruhigen. Ganz ohne Nuckeln geht es leider oft nicht. Doch gerade der Daumen ist aus zahnmedizinischer Sicht am wenigsten geeignet, den Saugreflex zu befriedigen. Denn er gibt nicht nach, wenn Ihr Kind an ihm nuckelt und so entsteht ein Druck, der langfristig zu Kiefer- und Zahnfehlstellungen führen kann und häufig mit einer kieferorthopädischen Behandlung behoben werden muss.

Außerdem ist Daumennuckeln nur sehr schwer wieder zu entwöhnen. Der Daumen ist immer dabei und kann nicht einfach weggelegt werden.

Ist ein Schnuller denn besser?

Das Wichtigste vorweg: Wenn ein Schnuller gezielt eingesetzt wird, ist er ein gutes Hilfsmittel zum Beruhigen, Trösten und Einschlafen.

Wir schließen uns aber der Meinung vieler Zahnmediziner an und raten daher davon ab, Schnuller zum Dauernuckeln einzusetzen, denn auch dies erhöht das Risiko von späteren Zahnfehlstellungen. 

Wenn Ihr Kind aber nuckeln möchte, ist ein Schnuller besser geeignet als der Daumen, denn er ist gezielt einsetzbar und übt weniger Druck auf den Kiefer aus – besonders zahnmedizinische Beruhigungssauger wie der Dentistar.